Wir feierten mit Ausgabe Nr. 36 10-jähriges Jubiläum.
Zehn
Jahre Storyteller sind eine anständige Zeit, an die wir im Oktober 1993 nicht
im Traum gedacht haben. Wir waren mit Leidenschaft dabei, Euch mit dem Fanzine
unser Wissen über Rod Stewart und seine Gefolgschaft weiter zu geben. Unser
Ziel war es immer, Euch die brennendsten Neuigkeiten mitzuteilen. Viele von Euch
haben uns dabei tatkräftig unterstützt. Danke dafür. Der Storyteller hat auch
dazu beigetragen, Euch miteinander bekannt zu machen und gemeinsam tolle Zeiten
zu verbringen (wir denken da an die vielen schönen Konzerte, an die Fan-Partys,
an die privaten Treffen, an die vielen Telefonate und und und...).
Im
Laufe der Jahre ist es für uns jedoch schwierig geworden, immer neue
Informationen über Rod zu finden,
um damit ein ganzes Fanzine zu füllen. Rods Lebenslauf ist Euch inzwischen
bestens bekannt und kann nicht neu erfunden, sondern nur noch wiederholt werden.
Das langweilt sowohl Euch als auch uns auf die Dauer.
Dazu
kommt eine Wende in Rods musikalischer Karriere (die American Songbooks I &
II), die uns nicht sonderlich beeindruckt hat und uns erheblich die Freude am
aktuellen Geschehen nahm. Keine Frage, die beiden Alben sind reine
Geschmackssache, doch Fakt ist, dass unsere Motivation für den Storyteller
Fanclub entschwunden ist.
So
wird die Jubiläumsausgabe gleichzeitig die Abschiedsausgabe sein. Wir hatten
eine schöne Zeit mit Euch und dem deutschen Rod Stewart-Magazin, aber wenn
Lustlosigkeit ins Spiel kommt und Enthusiasmus ablöst, wenn Neuigkeiten nicht
mehr begeistern können, ist es an der Zeit, etwas zu ändern. Wir haben uns
daher nach langer Überlegung entschieden, dass Ausgabe Nr. 36 der letzte
Storyteller sein wird.
Zwangsweise
ergibt sich daraus auch die Schließung des Fanclubs. Wir werden Euch jedoch
auch weiterhin hier auf der Storyteller-Website über die wichtigsten
Neuigkeiten zu Rod Stewart informieren, denn wie sagte Rod vor langer Zeit
einmal? – Ein Leopard kann seine Flecken nicht ablegen – also Stewart-Fans
bleiben wir. Nur halt ohne das Magazin und den Club.
Wir sagen Euch noch einmal danke und auf Wiedersehen bei einem der hoffentlich irgendwann anstehenden Rod Stewart-Konzerte.
Wer sich genauer über den ehemaligen deutschen Rod Stewart Fanclub informieren will klickt hier.
Antje Bretschneider
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Geändert am: 09. November 2004